Finde deine Lernstrategie

Eine passende Lernstrategie kann dir helfen effizienter zu lernen.


Wer kennt die Situation nicht?
In wenigen Wochen ist Prüfung, aber man hat noch keinen Handschlag getan. Hobbys und andere Verpflichtungen sowie der Mangel an Motivation halten einem vom frühzeitigen Lernen ab.
Schnell verfällt man in einen nächtlichen Lernmarathon und es kommt zum „Bulimielernen“.

Lernstrategien entwickeln  Um dagegen zu wirken, könnte man die folgenden fünf Punkte beachten:
1.   Ziele visualisieren – warum mache ich das? Ein Ziel schafft einen Anreiz und erzeugt dadurch Motivation.
2.   Das richtige Lernumfeld schaffen – man muss sich am Arbeits-/Lernplatz wohlfühlen.
3.   Erfolgserlebnisse – Gelerntes abzuhaken bringt einen seinem Ziel ein ganzes Stück näher.
4.   Belohnungen – schaffen neue Energie und Motivation.
5.   gegenseitige Unterstützung – sich mit „Mitlernenden“ gegenseitig anzufeuern, motiviert.

Lernen in einer Gruppe bietet einem auch viele Vorteile: es wird alles nochmal besprochen, Unklarheiten werden geklärt und Gruppenmitglieder motivieren sich gegenseitig. Wichtig ist dabei, dass die Gruppenmitglieder ähnliche Lerntypen sind und sich nicht vom Lernen abhalten.

Es gibt drei Lernstrategien, die in der Psychologie als effektiv gelten:

Chunking: Das Zerlegen der Informationen in deren Einzelteile und die anschließende Neugruppierung.
Elaboration: Das Wiedergeben in eigenen Worten und das Bilden von Eselsbrücken.
Rehearsal: Das innere Wiederholen.
Mit diesen Grundsatzstrategien kann sich auf die Prüfung vorbereitet und das Wissen in der Prüfung abgerufen werden.
Welche Lernstrategie man wählt, ist abhängig davon, welcher Lerntyp man ist.
Passende Lernstrategie finden

Lerntypen 

Auditiv – größter Lernerfolg, wenn man die Informationen hört
Visuell – Informationen müssen selbst gesehen oder gelesen werden
Kommunikativ – Lernen durch Diskussionen und Gespräche
Motorisch – Lernen durch Bewegung (Experimente, auf und ab laufen, Gestik usw.)

Es ist auch hilfreich, seine Methode zwischenzeitlich zu wechseln, um dem Gehirn etwas Abwechslung zu bieten. Der Mensch nimmt mit den unterschiedlichen Sinnesorganen wahr. Je mehr Kanäle gleichzeitig angesprochen werden, desto größer ist meist der Lernerfolg, da es den Lernenden auf verschiedene Weisen anspricht.
Bevor man mit dem Lernen loslegt, sollte man sich also für seine ganz persönliche Strategie entscheiden, um ein optimales Ergebnis erzielen zu können.